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PHI Mathematikdidaktikwerkstatt

Pädagogische Hochschule Steiermark
Institut für Elementar- und Primarpädagogik, Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Hasnerplatz 12 (2. Stock, A206), 8010 Graz, Österreich
phi-room@phst.at
Weitere Ansprechpartner: 
Prof.in Daniela Longhino, MEd. (Institut für Elementar- und Primarpädagogik, Fachdidaktik Mathematik), Tel: +43 316 8067 6111, daniela.longhino@phst.at; Prof.in Mag.a Christina Imp (Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung, Fachdidaktik Mathematik), Tel. +43 316 8067 6214, christina.imp@phst.at
Raumkonzept: 

Mit dem Raumkonzept "Phi" wird an der Pädagogischen Hochschule Steiermark eine mathematikdidaktische Umgebung für Studierende und Lehrende im Primar- und Sekundarstufenlehramt zur Verfügung gestellt. Die Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig:

 

Offene Mathematik-Werkstatt 

"Phi" ist regelmäßig zweimal pro Woche für zwei Stunden für die Studierenden geöffnet. Der Zugang ist niederschwellig, es ist keine Anmeldung nötig. Die Didaktik-Werkstatt wird von mindestens einer Person aus dem Fachteam Mathematik Primar- oder Sekundarstufe betreut. Ob zur Vorbereitung der Praxis, zum Ausprobieren von didaktischem Material, zur Kooperation in Gruppenarbeiten für Lehrveranstaltungen oder um eine Ansprechperson für mathematische oder didaktische Fragen zu finden – die Möglichkeiten, die offene Mathematik-Werkstatt zu nutzen sind vielfältig. Ein Schneide-, ein Laminier- und ein Spiralisiergerät runden das Angebot für die Studierenden so ab, dass Praxisstunden fertig vorbereitet werden können.

 

Innovativer Seminarraum

Die unkomplizierte Verwendung des umfangreichen didaktischen Materials in den fachdidaktischen und pädagogische-praktischen Lehrveranstaltungen ermöglicht den Studierenden die Erprobung und Aneignung des Umgangs damit und so eine fachdidaktische Professionalisierung, insbesondere in Bezug auf die Handlungsorientierung. Darüber hinaus ermöglichen die speziellen Tische eine flexible Sitzordnung für variable Unterrichtsformen (Plenum, Einzelarbeit, Gruppenarbeit), in der kooperatives Arbeiten leicht möglich ist. Der hohe Aufforderungscharakter der Tische unterstreicht die Bedeutung von "Phi" als dritter Pädagoge. Durch die ungewöhnliche Form und das geringe Gewicht werden unterschiedliche Lernarrangements angeregt.

 

Mathematische Schatzkammer

Eine Funktion von "Phi" besteht darin, einen Ort zu haben, an dem didaktisches Material, Lehrmittel, Fachliteratur und Schulbücher bereitliegen. Eine fixe Verortung des Materials ermöglicht eine unkomplizierte gemeinsame Nutzung durch verschiedene Personen in und außerhalb von Lehrveranstaltungen. Darüber hinaus werden das vorhandene Material und die damit verbundenen Möglichkeiten in Schränken mit Glasfronten permanent sichtbar - die Verwendung desselben wird angeregt.

 

Vernetzung und Kooperation

Es begegnen sich Studierende des Primarstufen- und des Sekundarstufenlehramtes, indem sie "Phi" im Rahmen der Didaktik-Werkstatt gemeinsam nutzen, wodurch Vernetzungsmöglichkeiten und -anreize geschaffen werden. Der Auf- und Ausbau eines Lernnetzwerkes erleichtert den Umgang mit den alltäglichen Herausforderungen im Studium. Die Schnittstellenthematik wird direkt und dauernd sichtbar, sowohl durch die didaktischen Materialien, die themenzentriert und nicht nach Schulstufen eingeordnet sind, als auch durch die Schulbücher, sodass man von der ersten bis zur dreizehnten Schulstufe einen roten Faden erkennen kann. Zudem bietet die Didaktik-Werkstatt für Studierende und Lehrende genügend Raum und Zeit, um fachdidaktische Themen auch im informellen Setting und ohne Bezug zur Leistungsbeurteilung zu diskutieren.

 

Zentrum für mathematikdidaktische Forschung

Eine weitere zentrale Rolle nimmt „Phi“ als Ursprungsort mathematikdidaktischer Forschung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark ein. So finden in „Phi“ regelmäßige Treffen der Fachgruppe Mathematik statt, wo über laufende Forschungsprojekte diskutiert wird und Ideen für neue innovative Projekte entstehen. „Phi“ dient dabei als Ort des fachlichen Austausches und bietet atmosphärisch eine ideale Grundlage für repräsentative fachdidaktische Forschung.

 

Von der Lehr- zur Lerndidaktik

Die Studierenden lernen in den fachdidaktischen und pädagogisch-praktischen Lehrveranstaltungen offene und innovative Formen eines handlungsorientierten Mathematikunterrichts kennen und eignen sich das nötige Handwerkszeug an, um entdeckendes, selbstverantwortliches Lernen in der Praxis zu begleiten. "Phi" kann als pädagogisch-didaktischer Lern- und Erfahrungsraum gesehen werden, in dem die Studierenden Lernautonomie, Inklusion, personalisiertes und eigenverantwortliches Lernen selbst erfahren. Durch die Reflexion dieser Erfahrung wird der Transfer in die eigene Unterrichtspraxis ermöglicht.

 

Positiver Identifikationsort

Schlechte Erfahrungen während der eigenen Schulzeit, vielleicht sogar Angst vor dem Fach Mathematik erschweren es, selbst einen guten Mathematikunterricht zu gestalten und sich auf einen fachdidaktischen Professionalisierungsprozess einzulassen. In "Phi" können eigene positive Erfahrungen nachgeholt werden und eventuelle fachliche Defizite unkompliziert ausgeglichen werden. Spielerische Formate wie das mathematische Problem des Monats oder eine Game24-Runde sollen auch Studierende, die sich (noch) nicht primär mit Mathematik identifizieren, ansprechen. Schon beim Tag der offenen Tür gibt es für die zukünftigen Studierenden die Möglichkeit "Phi" kennen zu lernen.

 

Zielgruppe: 
Studierende
Lehrkräfte/ PädagogInnen
eingebunden in die Aus-/Fortbildung von: 
Grundschullehramt
Haupt-/Real-/Sekundarschullehramt
Kindheits-/Elementarpädagogik
curricular in Studienmodulen verankert: 
wahlobligatorisch
Schwerpunkte studentischer Tätigkeit: 
Sachen erforschen - experimentieren
Sachen erforschen - argumentieren und diskutieren
Sachen erforschen - recherchieren
Spielen
Aus- und Weiterbildung (Workshops, Seminare, Fortbildungen)
Material erproben
Lernumgebung gestalten
Lernumgebung erproben
Supervision und Reflexion eigener pädagogischer Tätigkeiten
sich beraten lassen
Lehrerfortbildungen?: 
Ja
aktuelle Forschungsprojekte/ Dissertationsvorhaben: 

Mathematische Eigenkompetenzen der Studierenden des Lehramts Primar. Längsschnittstudie zur Überprüfung der Mathematikkompetenzen von Studienanfänger/innen der Primarstufe im österreichischen Hochschulverbund Süd-Ost (Forum Primar).

Kooperationen mit anderen LWs, HSLWs, Hochschulen oder Verbünden in Forschungs- oder Lehraktivitäten: 

Hochschullernwerkstätten der Pädagogischen Hochschule Steiermark 

GPS-Koordinaten (optional): 
POINT (15.433954711825 47.082816621949)

Impressionen